Am 5. Februar 1982 trafen sich einige am Schießsport Interessierte und besprachen die Gründung eines Schützenvereins. Hans Rau, damaliger Oberschützenmeister des Nachbarvereins Schützenbund Bopfingen, gab die wichtigen Informationen, die zur Gründung notwendig waren.

Als erster Vorstand Hermann Pollak, 2. Vorstand Albert Heindel sen., Schriftführer Harald Volk und als Kassierer Rolf Reichert.


Am 26. März 1982 fand im Dorfkurg die Gründungsversammlung des Vereins statt. Bereits im August des gleichen Jahres war mit dem Aufstellen des Schützenwagens eine Tradition, die der Verein bis heute beibehalten hat, beim Gemeindefest Walxheim der erste öffentliche Auftritt des Vereins.

Im Dachgeschoß des Rathauses wurde in Eigeninitiative der erste Schießraum eingerichtet, der incl. einer Erweiterung bis zum Einzug ins neue Schützenhaus den Schützen als Stätte des

Schießsports diente. Im Juli 1983 wurde mit einem Gründungsschießen das neue Heim eingeweiht. Der sehr rege Verein nimmt im Lauf der Jahre an den verschiedensten Freundschaftschießen,

Wettkämpfen und Umzügen teil.

Bereis von Anfang an zeichnet sich der Schützenverein durch eine sehr rege Jugendarbeit aus. Früh hat der Verein erkannt, dass nur eine gesunde Jugendarbeit den Verein auf Dauer am Leben halten kann.

Bis zum heutigen Tag wird auf diese Sparte im Vereinsleben ein großes Augenmerk gerichtet und viel investiert.

Die Schützen der JQS erlangen durch stetigen Trainingsfleiss Bekanntheit und Anerkennung im gesamten Schützenkreis. Im Jahre 1997 erreicht die sportliche Leistung mit dem Aufstieg der ersten Luftpistolenmannschaft in die Landesliga ihren Höhepunkt. Diese Mannschaft wird zum

"Aushängeschild" des Vereins. Bereits zu dieser Zeit waren die ersten Vorbereitungen zum Bau eines neuen Schützenhauses in vollem Gange. Die Grundstücksfrage wurde geklärt und die Planung vorgenommen. Vor allem in unserem damaligen Bürgermeister hatten die Schützen einen großen Fürsprecher und Wegbereiter.

So erfolgte nach viel Bürokratie am 2. Oktober 1998 der erste Spatenstich. Es war ein langer Weg vom Aushubbeginn im September bis zum heutigen Tag. Vor allem das Wetter gestaltet die Arbeiten schwierig. Im Volksmund wurde die Baustelle bald als "Schwimmbad" bezeichnet. Erst Mitte 1999 konnte mit dem Gießen der Bodenplatte der zweite Bauabschnitt begonnen werden. Nun ging es Schlag auf Schlag. Und im Dezember wurde mit dem Setzen der Fenster die Baustelle winterfest gemacht.


Im Juni 2000 wurde mit einem ersten Frühschoppen der Rohbau einer interessierten Bevölkerung vorgestellt. Nachdem das restliche Jahr über die Schießhalle für die Luftgewehrstände und der Wirtschaftsraum fertiggestellt wurde, konnte über den Jahreswechsel 2000/2001 das neue Schützenhaus bezogen werden. Reger Besuch von Schützen und Nichtschützen gleichermaßen zeigt den Jagstquellschützen, dass sie mit diesem Projekt einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben.

Wie alles begann.....